§ Online RECHTSBERATUNG §

I m p r e s s u m:
Kanzlei Jungmann
Blankeneser LanDStr 39a., Hamburg

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AGB - Allgemeine Geschäftsbedingungen CORA REchtsberatung

A. Ablauf der Online Beratung
  • Die CORA-Online-Rechtsberatung gliedert sich in fünf Schritte.

    1. Der Absender der Online-Anfrage schildert sein Rechtsproblem und sendet eine mit den notwendigen Daten versehene eMail an CORA.
    2. CORA ordnet die Online-Anfrage einem Rechtsgebiet zu und leitet die eMail an einen für dieses Rechtsgebiet zuständigen in Deutschland zugelassenen Rechtsanwalt weiter.
    Am Wochenende und an Feiertagen werden die Online-Anfragen entgegengenommen und am darauf folgenden Arbeitstag weitergeleitet.
    3. Der Rechtsanwalt teilt dem Absender der Online-Anfrage zunächst mit, welche Kosten für die Beantwortung der Anfrage entstehen werden.
    4. Der Absender der Online-Anfrage kann nun entscheiden, ob er mit den Kosten einverstanden ist oder nicht. Falls ja, teilt er dies dem Rechtsanwalt mit, der danach seine Online-Anfrage aufgrund des zustande gekommenen Rechtsberatungsvertrages beantwortet.
    Falls nein, ist die Online-Anfrage abgeschlossen und es sind keine Rechtsanwaltskosten entstanden.
    5. Nach Beantwortung der Online-Anfrage wird dem Absender der Anfrage eine Gebührenrechnung durch den beratenden Rechtsanwalt gemäß den vorher mitgeteilten Kosten übersandt.

B. Vertrag

  • Zwischen CORA und dem Absender der Online-Anfrage entsteht weder ein Beratungsvertrag noch ein sonstiges Vertragsverhältnis. CORA leitet lediglich die Online-Anfrage kostenfrei an einen Rechtsanwalt zur Beantwortung weiter. Erst wenn sich der Absender der Online-Anfrage mit dem ihm mitgeteilten Online-Beratungskosten einverstanden erklärt, kommt zwischen dem Rechtsanwalt und dem Absender der Online-Anfrage ein wirksamer Beratungsvertrag zustande. Sein Einverständnis mit den ihm mitgeteilten Beratungskosten kann der Absender der Online-Anfrage per eMail, Post oder Telefax abgeben. Gemäß § 312 b BGB kommt mit der anwaltlichen Dienstleistung ein Fernabsatzvertrag zustande. Der Anfragende hat damit das Recht den Vertrag binnen 2 Wochen zu widerrufen, wobei die Absendung des Widerrufs genügt.

C. Ungeeignete Anfragen

  • Sofern sich eine Online-Anfrage nicht für die Beratung über das Internet eignet, teilt der Rechtsanwalt dies dem Absender der Online-Anfrage umgehend mit. Für diese Mitteilung fallen keinerlei Anwaltsgebühren an. Die Kosten seines Internetzugangs trägt der Absender der Online-Anfrage.

D. Rechtsschutzversicherung

  • Eine anwaltliche Erstberatung kann durch eine vorhandene Rechtsschutzversicherung gedeckt sein. Der Absender der Online-Anfrage kann durch Nachfrage bei seiner Rechtsschutzversicherung feststellen, ob die Kosten der Online Erstberatung vom Versicherungsschutz umfasst sind. CORA übernimmt die diesbezügliche Anfrage ausdrücklich nicht. Sofern dies der jeweils beratende Anwalt übernimmt, unterliegt diese Anfrage ausdrücklich den Vereinbarungen mit diesem Anwalt.

E. Datenschutz

  • Sowohl CORA als auch der beratende Rechtsanwalt versichern jegliche ihnen vom Absender der Online-Anfrage bekannt gemachten Informationen oder Daten vertraulich zu behandeln. Darüber hinaus können zwischen dem beratenden Rechtsanwalt und dem Absender der Online-Anfrage nach vorheriger Absprache Verschlüsselungstechniken zur Datenübertragung benutzt werden. Die zur Rechnungserstellung notwendigen Daten werden gemäß den Bestimmungen des Datenschutzgesetzes gespeichert.

F. Haftung

  • CORA leitet lediglich die Online-Anfrage an den beratenden Rechtsanwalt zur Beantwortung weiter. Eine Haftung für Beratungsfehler des Rechtsanwalts ist daher ausgeschlossen. CORA haftet ebenso wenig für Netzausfälle, die von dem Provider, der Telekom oder einem sonstigen Telekommunikationsanbieter verschuldet werden. Der Absender der Online-Anfrage kann bei Systemausfällen keine Schadenersatzansprüche herleiten, es sei denn diese beruhen auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Der beratende Rechtsanwalt beurteilt die ihm übermittelte Online-Anfrage aufgrund des ihm mitgeteilten Sachverhalts. Beratungsfehler ziehen daher keine Haftung des Rechtsanwalts nach sich, wenn sie auf unrichtiger oder lückenhafter Schilderung des Sachverhalts beruhen. Dies gilt nicht, wenn die fehlerhafte Beratung auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Rechtsanwalts beruht.

    Die Haftung des beratenden Rechtsanwalts für jede Anfrage ist auf eine Summe von 250.000,- EUR begrenzt.

G. Minderjährige

  • Minderjährige Anfragende verpflichten sich die elterlichen Vertreter oder den Vormund zu benennen und auf ihr Alter hinzuweisen.